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Bienenwachs

Bienenwachs ist ein heute noch gebräuchliches Helferlein in so manchem Nähkasten, und besonders Quiltläden verkaufen auch heute noch Wachsstücke an ihre Kunden. Zieht man einen Nähfaden über das Wachsstück, wird die Oberfläche des Fadens mit einer dünnen Wachsschicht überzogen. Das schützt den Faden vor Abrieb durch die Kanten des Nadelöhrs. Gleichzeitig wird überschüssige Drehung vom Zwirn- und Spulvorgang aus dem Fadern ausgestriffen, was die Neigung des Fadens zum "krangeln" und sich verknoten stark reduziert. Besonders Leinenfäden sollten immer mit Bienenwachs behandelt werden, bevor sie zum Nähen eingesetzt werden.

Das hier angebotene Wachs wurde von deutschen Bienen produziert und ist sehr rein und von bester Qualität - entsprechendes Bienenwachs wird häufig für Kosmetikprodukte verwendet. Das Wachs ist in handliche kleine Blöcke von etwa 15 g Gewicht gegossen.

Die Verwendung von Bienenwachs im Mittelalter ist in verschiedenen schriftlichen Überlieferungen, wie Inventar- oder Anschaffungslisten, dokumentiert. Reste von organischen Substanzen, die als Wachs identifiziert werden konnten, wurden außerdem an geschnittenen Stoffkanten gefunden; das Wachs versiegelte die Stoffkanten und schützte sie gegen Ausfransen. Wachsstücke in direktem Zusammenhang mit anderem Nähzubehör wurde bislang nicht archäologisch dokumentiert - aber wie die meisten organischen Substanzen zersetzt sich Wachs im Erdboden recht schnell.

Preis: 2,50 EUR
inkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten
Anzahl:
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